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Die eigene Gesundheit gewährleisten: Homöostase und Selbstheilung

Wusstest du, dass du und dein Körper eine unglaubliche Regulationsfähigkeit besitzen? Mit Hilfe verschiedener Regulationssysteme setzt dein Körper das Prinzip der Homöostase um. Doch was bedeutet das genau?





Die Homöostase - Ein gesundes Gleichgewicht


Die Homöostase beschreibt das Bestreben unseres Körpers nach seinem natürlichen Gleichgewichtszustand und stellt somit ein zentrales Prinzip für die Lebenserhaltung des Menschen dar. 

Sie umfasst sämtliche Selbstregulationsmechanismen, die dazu beitragen, das innere Milieu und die Organfunktionen aufrechtzuerhalten. Unser Organismus nimmt dabei ständig Veränderungen wahr und leitet daraufhin Massnahmen ein, um wieder in sein natürliches Gleichgewicht zurückzufinden – ähnlich wie eine Heizung mit Thermostat.


Mit Regulationssystemen zur Homöostase


Beispiele für körpereigene Regulationssysteme sind der Temperaturhaushalt, der für eine konstante Körpertemperatur sorgt, oder der Wasserhaushalt, der auf die konstante Flüssigkeitsmenge im Gewebe und im Blut achtet.

Weitere Regulationssysteme kümmern sich z. B. um:


  • den richtigen Blutdruck,

  • den richtigen Blutzuckerspiegel,

  • den passenden Herzschlag,

  • die richtige Verteilung der Mineralstoffe im Organismus,

  • das optimale Säure-Basen-Verhältnis (also den richtigen pH-Wert),

  • oder die richtige Hormonkonzentration.


Und so gibt es noch unzählige weitere Regulationssysteme, die in ihrer Gesamtheit alle ein einziges Ziel haben:


Natürliches Gleichgewicht bzw. Homöostase.


Homöostase am Beispiel Wasserhaushalt


Nehmen wir als Beispiel den Wasserhaushalt. Der Wassergehalt des Körpers muss immer konstant gehalten werden. Nur dann können alle in den Körperflüssigkeiten vorhandenen Stoffe in Lösung und in der richtigen Konzentration zueinander gehalten werden. 


Das ist jedoch alles andere als leicht. Ein Mensch verliert schliesslich ständig Wasser: Über die Haut, wenn er schwitzt, über die Atemluft, über den Urin, über den Stuhlgang, über die Monatsblutung, über den Samenerguss oder bei Schnupfen über die laufende Nase. Diese Verluste müssen unbedingt wieder ausgeglichen werden. Und so signalisiert der Körper über den Durst, dass er jetzt gerne wieder Wassernachschub hätte.


Da aber selten genau so viel Wasser getrunken wird, wie in diesem Augenblick benötigt wird, ist auch das Trinken im Grunde wieder ein „störender“ Einfluss, der das innere Milieu verändert. Daher wird das eintreffende Wasser rasch umverteilt und ein möglicher Überschuss wird über die Nieren in die Blase geleitet. Das innere Gleichgewicht ist wieder hergestellt.


Homöostase gewährleistet Gesundheit



Wie wir am Beispiel des Wasserhaushaltes sehen, ändern gewisse Einflüsse und Störungen von aussen oder auch vom Körperinneren das Milieu des Organismus. Eine dauerhafte Verschiebung dieses Milieus wäre jedoch gleichbe­deu­tend mit Krankheit oder sogar mit Tod. 

Also unternimmt der Körper grundsätzlich alles in seiner Macht Stehende, um sich bei jeder Veränderung wieder in den ursprünglichen ausgeglichenen Zustand zu versetzen. Homöostase ist folglich gleichbedeutend mit Leben und Gesundheit.


Faktoren, die die Homöostase ­beeinträchtigen können 


Leider gibt es heute immer mehr Einflüsse, die den Körper so strapazieren und ihn so weit von seinem natürlichen Gleichgewicht entfernen können, dass er nicht mehr in der Lage ist, vollumfassend selbstregulierend zu sein. Das kann sich dann von einfachen alltäglichen bis hin zu komplexen Symptomen zeigen. In der Folge kann es sein, dass der Körper krank wird - akut oder chronisch. Dennoch wird der Organismus immer wieder versuchen, sein Gleichgewicht zu finden. Dabei können wir ihn unterstützen.

Zu diesen Einflüssen, die den Körper stark belasten und seine Selbstregulationsfähigkeit beeinträchtigen können, gehören z. B. die folgenden Faktoren:


  • ungesunde Ernährung

  • Wassermangel

  • Bewegungsmangel

  • Stress

  • Umweltgifte 

  • Umweltbelastungen


Der Organismus leidet infolgedessen an einem Überschuss an Dingen, die ihm schaden (Schadstoffe, Schwermetalle, Elektrosmog, Lichtverschmutzung, Stress usw.) und gleichzeitig an einem Mangel an jenen Dingen, die er unbedingt zur Aufrechterhaltung seiner Selbstregulation benötigt (gesunder Schlaf, Vitalstoffe, Wasser, Bewegung, Ent­spannung) und die zudem für die Ausleitung der Schadstoffe notwendig sind. Infolgedessen ist keine vollumfängliche Homöostase mehr möglich, wodurch Beschwerden oder Krankheiten entstehen können.


Zurück zur gesunden Homöostase


Kehren wir diese Situation nun um, indem wir die schädlichen Dinge reduzieren oder gar ganz meiden und gleichzeitig all die nützlichen Dinge tun und zu uns nehmen, die dem Körper bislang fehlten, dann entlasten und unterstützen wir den Organismus so, dass er wieder zurück zu seiner natür­lichen Selbstregulationsfähigkeit und Homöostase, also in sein gesundes Gleichgewicht, finden kann.


Homöostase oder Selbstregulation kann folglich auch als Selbstheilungskraft bezeichnet werden. Und sämtliche Aktivitäten unsererseits, die das Ziel haben, die Homöostase unseres Körpers zu unterstützen, können als Massnahmen zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskraft bezeichnet werden. Das ist die Grundlage einer aktiven und ganzheitlichen Gesundheitsförderung.


Meine Mission


Noch zu wenige Menschen verfügen über das Wissen, die eigene Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Noch immer ist der Graben zwischen Medizinern und Naturheilkundlern zu gross. Die Unwissenheit der Menschen erzeugt zudem Misstrauen gegenüber alternativen Behandlungsmethoden.


Als ganzheitliche Gesundheitsberaterin ist es meine Mission, dein gesundheitliches Wissen zu erweitern damit du ein beschwerdefreies Leben führen kannst.


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Liebste Grüsse,

Verena



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